TU Chemnitz

Kältespeicher bewährt sich

Für Deutschlands ersten Kurzzeit-Großkältespeicher liegen jetzt die Betriebsergebnisse aus zwei vollen Messjahren vor. Der Tank, in den 3500 m³ Kaltwasser passen, versorgt Abnehmer in der Chemnitzer Innenstadt zu Spitzenlastzeiten fünf Stunden lang mit Kälte. Seit seiner Fertigstellung 2007 wurde das Betriebsverhalten untersucht. Mit ihrem Forschungsprojekt demonstrieren Forscher der TU Chemnitz und der Stadtwerke Chemnitz, dass es oftmals kostengünstiger und energiesparender ist, steigende Kältelasten im Netz mit einem Kältespeicher als mit zusätzlichen Kältemaschinen zu bewältigen. Die Pilotanlage könnte Vorbild für kommunale und industrielle Anwendungen sein. Jetzt haben die Forscher einen umfangreichen Erfahrungsbericht vorgestellt. Der Abschlussbericht kann aus dem Onlinearchiv der TU Chemnitz unter //archiv.tu-chemnitz.de:http://archiv.tu-chemnitz.de Jahresübersicht 2010 an Position 0011 „Pilotprojekt zur Optimierung von großen Versorgungssystemen auf Basis der Kraft-Wärme-Kältekopplung mittels Kältespeicherung“ heruntergeladen werden.

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