Klimakompromiss beim Wetterdienst

Serverkühlung ist energieeffizient

Gutes Wetter kann der Deutsche Wetterdienst mit seinem neuen Rechenzentrum noch nicht erzeugen, aber für ein gutes Klima sorgen schon – bei den Computern darin und den Nachbarn der Wetterzentrale. Denn die enorme Rechenleistung verursacht viel Wärme, und um dieser Herr zu werden, bedarf es eines intelligenten Klimatisierungskonzepts.

Früher verließ man sich bei der Wettervorhersage auf Laubfrösche. Heutige „Wetterfrösche“ bedienen sich modernster Computer- und Satellitentechnik. Für fundierte Prognosen müssen die Meteorologen die atmosphärischen Vorgänge auf der ganzen Welt beobachten, wichtige Messgrößen wie Luftdruck, Windgeschwindigkeit und -richtung sowie Feuchtigkeit sammeln. An diese Daten kommen die Wetterforscher mithilfe eines dichten Beobachtungsnetzes aus Landstationen, Verkehrsflugzeugen und Wettersatelliten. Komplexe Gleichungen bringen den Luftdruck, den Niederschlag und all die anderen Daten miteinander in...

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