Sicherheit und Gesundheitsschutz in allen Gebäuden unverzichtbar
15.07.2024Anlässlich der Diskussion zur Einführung des neuen Gebäudetyps E und den damit verbundenen rechtlichen Fragen haben die TGA-Repräsentanz Berlin und die sie tragenden Verbände − der Fachverband Gebäude-Klima e. V. (FGK, www.fgk.de), der Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e. V. (BTGA. www.btga.de), der Herstellerverband Raumlufttechnische Geräte e. V. (www.rlt-geraete.de) und der Fachverband Allgemeine Lufttechnik im VDMA (www.vdma.org/allgemeine-lufttechnik) – ihre Positionen dem Bundesministerium der Justiz und dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen übermittelt. Dazu sagte Frank Ernst, Geschäftsführer der TGA-Repräsentanz Berlin:
Frank Ernst, Geschäftsführer der TGA-Repräsentanz Berlin
Bild: privat
Höchste Standards in den Bereichen Sicherheit und Gesundheitsschutz sind in allen Gebäuden unverzichtbar. Technische Systeme sind deshalb auch in Gebäuden des Typs E notwendig, um eine dauerhafte Nutzung zu ermöglichen. Eine Beschränkung auf eine dichte Hülle allein wird nicht zur Akzeptanz dieses Gebäudetyps beitragen und dessen Nutzung sowie die Innenraumqualität erheblich einschränken. Wenn später aufgrund von Mängeln, Problemen und Beschwerden ein technisches System nachgerüstet werden muss, ist das besonders aufwendig und kostspielig.
Das serielle Bauen und Sanieren ist eine zukunftsweisende und besser geeignete Methode als der Gebäudetyp E, um schnell bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Im Vergleich zu traditionellen Bauverfahren wird hierbei auch weniger Fachpersonal benötigt. Diese Bauweise ermöglicht es, Wohn- und Nichtwohngebäude effizient, kostengünstig, ressourcenschonend und qualitativ hochwertig zu errichten, zu sanieren und Baustoffe nach Ablauf der Nutzungszeit in den Materialkreislauf zurückzuführen."